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Tradition zum Anfassen Teil 25: Spiele ohne Leiden… 10 Jahre Bembelbar

10.04.2013 um 19:06
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Die Eintracht lebt ja nicht nur durch Spieler und Offizielle, sondern auch und gerade durch ihre Fans. Volle zehn Jahre ist es nun her, dass eine Veranstaltung ins Leben gerufen wurde, die mittlerweile für die Anhänger der SGE zu einer echten Institution geworden ist: Die Bembelbar.

Angefangen hat alles im Sachenhäuser Café Noah. Holger Nickel und Tom Greipel legten nach Eintrachtspielen beim Äppelwoi Platten auf und boten dadurch eine unterhaltsame Anlaufstelle für Eintrachtler aller Couleur. Mit Stefan "Presi" Schell und Oliver "Charly" Schales stießen kurz darauf weitere DJs dazu, das Team war komplett - und am Grundgerüst hat sich bis heute nicht viel geändert: Zwischen Frankfurter Liedgut, Punkrock und vergessenen Schlagern wird gefeiert bis zum Morgengrauen. Und alsbald wurde das Café Noah zu klein.

Im Herzen Sachsenhausens liegt die Klappergass, dort begrüßt nicht nur die Frau Rauscher die Besucher, sondern dort fand sich auch die nächste Heimat der Bembelbar, die Klapper 33. Und von ebendort wurde nächtens so manche Polonaise zu den Klängen der Fraa Rauscher aus de Klappergass gestartet. Lagen in den Anfangstagen die Liedtexte der Klassiker wie Im Herzen von Europa noch ordentlich in Folie eingeschweißt auf den Tischen aus, so kann heute jeder Eintrachtler schon nach den ersten Takten auswendig mitsingen. Wenn es sein muss, auch über Stunden.

Doch nicht nur in Sachsenhausen wurde das Tanzbein geschwungen, die Bembelbar ging mit der Zeit auf Reisen, im Gepäck stets einen Berg Cds und Fässer voller Apfelwein. In Hamburg oder Burghausen, in Wilhelmshaven und sogar in der Hauptstadt zeigte die Bembelbar, wie Frankfurter zu feiern verstehen - und so manch Einheimischer mengte sich spontan unter die Gäste, auch wenn ihm die Runkelroiwweroppmaschin ein ewiges Rätsel bleiben wird. Heute wird meist im Remember am Lokalbahnhof gefeiert, aber auch von Zeit zu Zeit im Fanhaus oder im Backstage.

Und natürlich ist viel passiert in all den Jahren, entführte Frösche, mexikanische Pferde und eine vermasselte Aufstiegsfeier zum Beispiel. Was genau, das erzählen uns Charly, Holger, Presi und Tom am 18. April bei einer weiteren Ausgabe der Tradition zum Anfassen, in der sich alles um die Bembelbar drehen wird. Apfelweinausschank und musikalische Untermalung inklusive. Ob es auch noch für Quellkaddoffel und Dupp Dupp reicht, wird man sehen.

Donnerstag, 18. April, 19.30 Uhr, Eintracht Frankfurt Museum
Eintritt: 5 Euro, erm. 3,50 Euro (Fördermitglieder des Museums und Fufa-Mitglieder haben freien Eintritt)

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