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Interview mit Axel Hellmann: Vorreiter

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Vorreiter

Interview mit Vorstand Axel Hellmann

von Andy Klünder und Dirk Chung

 

(dc/ak) Wir sind zwischen dem Europa League-Heimspiel gegen Marseille und dem Bundesligaspiel gegen Wolfsburg mit Axel Hellmann verabredet, um uns über den aktuellen Zustand und die Zukunft von Eintracht Frankfurt zu informieren.

 

 

Hallo Axel. Danke, dass Du Dir Zeit für uns genommen hast. Wie ist Deine Stimmungslage in der aktuellen Situation?

Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Es ist eine Stimmung aus großer Freude und Begeisterung, aber auch Zurückhaltung und Wachsamkeit.

 

Warum Zurückhaltung und Wachsamkeit?

Der doch eher überraschende Erfolg, die totale Euphorie in der ganzen Region, diese große nationale und internationale Aufmerksamkeit lassen uns genau hinschauen, ob bestimmte Entwicklungen vielleicht auch eine negative Wirkung auf das Team oder den Klub entfalten können. Sportlich können wir das aktuell nicht erkennen, die Jungs sind alle auf dem Teppich und spielen mit großer Freude, aber es gibt ein paar Ansätze um die gesamte Eintracht herum, die werden wir im Auge behalten.

 

Kannst Du das ein wenig konkretisieren?

Zu allererst bringt natürlich der Medienhype um die Eintracht ein paar Stilblüten hervor, die nicht unbedingt sein müssen. Ob es eine mediale Erläuterung der Nordwestkurve im Boulevard oder die x-te Geschichte über die Büffelherde sein muss, weiß ich nicht. Ich sehe nur, dass meine Mitarbeiter im Medienbereich eher damit beschäftigt sind, die große Nachfrage etwas zu kanalisieren und am Boden zu halten – ein schwieriges Unterfangen. Und eigentlich habe ich nach den ungeschriebenen Gesetzen der Eintracht gedacht, dass wir in Augsburg verlieren, weil so viel Medienalarm vor dem Spiel geplant worden ist, inklusive des Auftritts von Adi Hütter im Sportstudio und Fredi Bobic im Doppelpass, dass alles andere für uns untypisch gewesen wäre. Aber irgendwie ist vieles im Moment untypisch.

Und natürlich ist auch die Erwartungshaltung von Sponsoren und Partnern gestiegen. Sie alle identifizieren sich mit dem etwas anderen Bundesligaklub Eintracht Frankfurt, sie alle sind von der Europa-Euphorie und den Choreos begeistert, sie identifizieren sich mit den Werten dieses Klubs. Aber auch hier müssen wir manchmal auf die Bremse treten, um unseren besonderen Charakter nicht zu verwässern.

 

Apropos Europa: Mit fünf Siegen in fünf Spielen und einer unglaublichen Heimspiel-Atmosphäre ist die Euro-League ein überragendes Erlebnis. Zuhause. Auswärts ist aber doch irgendwie etwas der Wurm drin. Geisterspiel in Marseille, Fluglinienpleite in Zypern und Ticketbeschränkungen in Rom. Letzteres ist ja ein Dauerthema, oder?

Ein sehr ärgerliches Dauerthema. Wir haben vom ersten Moment an nach der Auslosung Kontakt aufgenommen mit den zuständigen Verantwortlichen von Rom, um hier zu einer für uns guten Lösung zu kommen. Uns war immer klar, dass mindestens 10.000, eher 15.000 Fans nach Rom reisen werden. Da ist das uns bislang eingeräumte Kontingent viel zu wenig, auch wenn es mehr ist, als man uns eigentlich geben müsste. Nachdem bei uns jetzt aber 17.000 konkrete Bestellungen für Rom eingegangen sind, wissen wir natürlich, dass das Interesse noch viel größer als vermutet ist. Wir sind hier über Philipp Reschke permanent dran, unser Kontingent zu erhöhen. Aber leider liegt die Entscheidung nicht beim Klub Lazio Rom, sondern bei der zuständigen Behörde in Rom, der Questura. Und die kann hier quasi schalten und walten wie sie will. Sie hat ein beachtliches Ermessen in der Frage, das Wort Willkür will ich nicht benutzen, bleiben wir also bei großem Ermessen.

 

Welche Argumente spielen hier eine Rolle?

Natürlich haben wir so wie damals in Bordeaux alle Argumente gezogen. Ein ganz wichtiges liegt doch auf der Hand: Der sicherste Ort für Fans ist das Stadion. Entweder 15.000 im Stadion oder 10.000 im öffentlichen Raum mit allen Risiken und Themen, die das mit sich bringt. Und ein ganz wesentlicher Punkt ist natürlich der viel höhere Aufwand, den Sicherheit und Polizei betreiben müssen, um viele tausend über die Stadt verteilte Fans zu begleiten. Aber das Argument hat die Behörde bislang nicht dazu bringen können, sich zu bewegen. Was sich ganz sicher negativ auf das Ermessen auswirkt ist, dass bei uns im Hinspiel Fans von Lazio angegriffen worden sind. Seit einiger Zeit beobachten wir, dass im Stadtgebiet Gästefans überfallen werden. Das passiert im Bahnhofsviertel, an belebten Ecken oder in Kneipen. Es kann aber nicht sein, dass allein die Tatsache, dass Leute andere Farben tragen, zum Anlass genommen wird, Gewalt auszuüben. Gerade bei europäischen Begegnungen hat das eine besondere Dimension. Die Überfälle, die es im Vorfeld zum Lazio-Heimspiel gegeben hat, werden von der Polizei im In- und Ausland im Zusammenhang mit unseren Spielen ganz klar zur Kenntnis genommen. Das kann negative Wirkung auf die Kartenvergabe für Rom haben.

 

Spielt der Einsatz von Pyrotechnik dabei auch eine Rolle?

Pyro spielt hier keine Rolle. In irgendeinem Online-Bericht ist das im Zusammenhang mit einem Zitat von mir zu Überfällen auf Gästefans so dargestellt worden. Das ist aber definitiv nicht zutreffend. Pyrotechnik ist Pyrotechnik, und Gewalt ist Gewalt. Und allein Letzteres beeinflusst das Ermessen der Behörden in Rom.

 

Ist eine Kartenvergabe auf diese Weise nicht generell das Ende großer Auswärtserlebnisse für Fans?

Ich halte den Vergabe-Weg in Italien generell für den falschen Weg. Das Innenministerium in Rom trifft die Entscheidung, wer zu dem Spiel darf, und wer nicht.

Man muss im Vorfeld seine Passdaten mitteilen, wie man anreist und welche Unterkunft man hat. Die Gästekarten werden darauf hin personalisiert. Beim Eintritt ins Stadion, werden die Daten mit denen auf dem Personalausweis und das Bild abgeglichen. Außerdem wird man beim Eintritt fotografiert. Das heißt in Italien findet all das statt, was wir hier in Deutschland nicht wollen, nämlich eine Personalisierung durch die Behörden. Eine Personalisierung durch die Vereine würde ich unkritisch sehen, sofern die Daten in der Sphäre des Vereins verbleiben. Das ist ja heute schon fast überall gelebte Praxis.

Das Beispiel Italien zeigt, dass, wenn man seine Herausforderungen und Probleme nicht auf Vereins- oder Verbandsebene so gelöst bekommt, dass Polizei und Politik mitspielen, wir dann ein Fußball-Stadionerlebnis bekommen, das so keiner haben will. Stimmungsvoller Fußball mit Traditionsmannschaften in vollen Stadien wird dann der Vergangenheit angehören. Das muss allen klar sein. Es geht hier um die Selbst-Disziplinierung im Fußball. Das haben wir als Vereine und Fans selbst in der Hand.

Wer in die Glaskugel schauen möchte, wie es aussieht, wenn alle Beteiligten eskalieren, der muss sich nur Italien anschauen. Meiner Meinung nach ist dort der Fußball als stimmungsvolles Element in der Gesellschaft kaputt gemacht worden.

 

Die Eskalation kann ja von beiden Seiten ausgehen. Höhere Gewaltbereitschaft in bestimmten Fankreisen ist ja das eine, aber überzogene Forderungen der Politik das andere. Was sagst Du in diesem Zusammenhang zu dem Vorschlag von Peter Beuth, den Einsatz von Pyrotechnik unter Strafe zu stellen und Pyrotäter in den Knast zu stecken?

Ich glaube, ich brauche hier gar nicht zu sagen, dass ich von dem Vorschlag gar nichts halte, weil er allen praktischen Erfahrungen und Lösungsansätzen zu dem Thema widerspricht. Ich möchte aber zum jetzigen Zeitpunkt hier kein Ping-Pong-Spiel über öffentliche Kanäle beginnen. Ich werde das Thema ausführlich auf der Mitgliederversammlung aufgreifen und dann auch mal breiter darlegen, warum dieser Vorschlag nicht nur rechtsstaatlich bedenklich ist, sondern auch praktisch eher das Gegenteil bewirken wird.

 

Dann sind wir mal sehr gespannt. Dieser Beuth-Vorstoß gehört wie die Kartenlage Rom ja eher zu den traurigen Themen in der aktuellen Situation. Ansonsten läuft es ja wie gesagt hervorragend. Es hat sich doch sicher kaum jemand vorgestellt, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt so gut da stehen. Der Saisonstart war sehr holprig. Aber wir befinden uns mitten in einer Umbruchphase. Wir haben wichtige Spieler abgegeben, andere haben sich langfristig verletzt. Und bei den Neueinkäufen wussten ja die wenigsten, was das für Spieler sind. Da hat man sich schon gefragt, ob ein Zweitliga-Spieler aus Portugal solche Ablösesummen wert ist. In dem Zusammenhang habe ich mich auch schon gefragt, ob es einen Grund gibt, dass man vor der Mannschaftsaufstellung „Money For Nothing“ spielt.

Stimmt. Oh ja, das kann man ironisch deuten. Mir ist zwar „Money For Nothing“ aufgefallen, aber ich fand das nur als Jingle gut, weil ich das Lied auch mag. Diesen Zusammenhang habe ich noch gar nicht hergestellt. Ich denke, es gibt im Ablauf Dinge, die wir ab und zu ändern, und es gibt Konstanten, da wird nichts geändert. Das ist Folklore.

 

Aber Spaß beiseite. Wir stehen aktuell super da. Nicht nur wegen dem Spiel gegen Düsseldorf. Da stehen Spieler auf dem Platz...
Abraham und Hasebe haben sich sensationell weiter entwickelt. N'Dicka. Bei dem ist der Hinweis „der ist erst 19“ ja schon fast ein Teil des Namens, weil es jeder, der seinen Namen nennt, dazu sagt...

Interessant, dass Ihr anders als alle anderen Medien bei der Abwehr anfangt. Ich sehe das übrigens genauso, denn die offensive Ausrichtung von Adi Hütter funktioniert nur, wenn die Abwehr steht, wenn man sich bei Ballverlust schnell zurückzieht.

 

Ich habe früher immer in der Abwehr gespielt, und schon immer stark auf unsere Abwehrleute geachtet. Mein Idol ist Bruno Pezzey. Als ich Aleksandar Vasoski das erste Mal sah, dachte ich wow! Vorne stehen und dann mal einen Ball versenken, das kann doch jeder.

Aber nicht mit der Wucht, Artistik und Präzision, wie sie unsere Jungs drauf haben. Der Jovic dreht sich in der Luft, schießt den Ball rechts vorbei und guckt nach links. Ich frage mich, wie das physiognomisch funktioniert.

Aber grundsätzlich wird die Mannschaft schon seit zwei Jahren nach Charakter, Mentalität und natürlich fußballerischer Qualität, soweit das für uns im bezahlbaren Rahmen ist zusammengestellt. Aber ganz oben steht die Teamfähigkeit – also Charakter und Mentalität. Das ist ganz klar der Handschrift von Fredi Bobic und Ben Manga geschuldet. Dazu muss man sich schon lange im Vorfeld mit einem Spieler beschäftigen. Das war bei uns nicht immer so. Dabei geht es auch um das Beraterumfeld, Familienumfeld, wo kommt der her, wo will der hin. Und ich denke, dass wir da schon noch die eine oder andere Perle haben, die noch gar nicht zeigen konnte, was sie kann. Chico Geraldes ist zum Beispiel früh in die Kritik der Presse geraten, ohne jemals gegen den Ball getreten zu haben. Ich glaube, ihm sollte man Zeit und irgendwann Einsätze geben. Unsere Experten sehen sehr viel. Die können in die Zukunft antizipieren, welche Entwicklung Spieler machen. Deswegen war ich auch zu Beginn der Saison sehr ruhig, als von allen Seiten die Kritik kam. Ich habe das ja jeweils in den letzten Saisons erlebt, und letztes Jahr sind wir ja auch sehr schwer in die ersten Saisonspiele rein gekommen.

Dieses Jahr sieht man doch schon eine klare Handschrift auf dem Platz, und das obwohl wir einen neuen Trainer, neue Spieler und sogar eine neue Philosophie haben – von der Mehrbelastung durch den Europapokal ganz zu schweigen. Das ist schon sehr erstaunlich. Wir werden in dieser Saison bestimmt noch durch das eine oder andere Tal der Tränen gehen, weil so eine Mannschaft sicher auch noch Häutungs- und Entwicklungsprozesse haben wird. Und da müssen wir dann schauen, wie eine Mannschaft damit umgeht. Das kann ganz schnell gehen. Wir haben noch immer die schlechten Mannschaften stark gemacht. Düsseldorf 7:1 zu schlagen, passt nicht in das Schema Eintracht Frankfurt. Ein 4:1 gegen Dortmund hätte mich weniger überrascht, aber so einen Underdog 7:1 zu schlagen, ist einfach ungewöhnlich für uns.

 

Du sprichst an, wie wichtig Ben Manga für uns ist. Weckt der nicht auch bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten?

Für die Zukunft ist hier erst einmal alles geregelt. Ich denke, dass die langfristige Vertragsverlängerung mit Fredi auch ein Zeichen an das weitere Führungspersonal war.

 

Fredi Bobic fühlt sich offensichtlich wohl in Frankfurt?

Ich denke schon. Das müsst Ihr ihn aber selbst fragen. Ein Faktor ist ganz entscheidend. Der Aufsichtsrat lässt uns im Vorstand viel Beinfreiheit. Die Zusammenarbeit ist hervorragend, und daran haben Wolfgang Steubing, Peter Fischer und Philip Holzer großen Anteil. Wir können hier die Dinge gestalten und realisieren, auch im sportlichen Bereich, natürlich immer im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten. In der Nitro-Dokumentation hat er einen sehr wichtigen Satz gesagt: Manchmal ist es besser in einem Klub zu arbeiten, wo Du vorher nicht als Spieler tätig warst, und zu dem Du vorher keine Verbindung hattest. Ich denke, da ist viel Wahrheit dabei: In einem Club bei dem Du gespielt hast, bleibst Du doch immer der Novize, weil Du auf genug Leute triffst, die Dich noch als „kleinen Spieler“ kannten. Nach Frankfurt kam er als erfahrener Manager, als Voll-Profi mit starkem Netzwerk. Und jetzt hat er mit uns einen Titel geholt als Manager. Das ist für alle ein bedeutender Meilenstein.

 

Ein „legendärischer“. Das haben wir doch alle schon an dem Abend in der Kurve gewusst, dass jetzt eine neue Zeitrechnung beginnt. Wir sind doch als Eintrachtfans 30 Jahre wie die geprügelten Hunde durchs Leben gegangen. Wir haben uns die Rede von Peter Fischer am Breitscheidplatz, und von Dir am Freitag vorher angehört und gedacht: „Wo nehmt Ihr nur diesen Optimismus her?“ Die Situation gegen Bayern München war doch so aussichtslos!

Ich hatte zwei Aha-Erlebnisse: Zum einen hat mir meine damalige Freundin und jetzt Ehefrau eine WhatsApp geschickt: „Ich habe das Gesicht von Kevin Prince Boateng gesehen – Der will gewinnen!“ Und dann die Situation, wo ein Bayern Stürmer alleine vor unserem Tor auftaucht, und Hasebe aus dem Nichts kommt, und ihm den Ball vom Schlappen nimmt.

Am Freitagabend vor dem Pokalfinale hatte ich das Gefühl das etwas Großes passieren wird. Mein Optimismus auf der Abendveranstaltung in der „Frankfurter Botschaft“ vor 1.200 Gästen aus allen Ländern und Ecken der Welt, der gesamten Eintracht-Familie, war nicht gespielt. Ich hatte da ein sehr gutes Gefühl, obwohl das am Montag nach der Niederlage auf Schalke, also fünf Tage vor dem Finale noch ganz anders war. Aber ich habe dann die Mannschaft in ihrer Vorbereitung gesehen. Bei Training ging es voll zur Sache, die Sicherheit wieder da. Die Jungs waren hellwach und der Ball ist wie am Schnürchen gelaufen. Die verkackte Saison war aus den Köpfen und man wollte diese einmalige Chance nutzen, mit dem Pokalfinale alles zu retten.

Das habe ich dann auch Peter Fischer erzählt. Der hat mich gefragt „Du glaubst an den Pokalsieg?“, und ich habe geantwortet „Wir holen das Ding! Wir schaffen das!“

Und dann hat er auch Gas gegeben. Ihr habt ihn ja am Breitscheidplatz erlebt.

 

Wir sind ja ohne jede Illusion nach Berlin gefahren. Aber es war halt das Finale, und da will man ja dann doch dabei sein. Gegen Dortmund hatten wir ja noch Hoffnung, aber gegen Bayern war klar, dass es da nichts zu holen gibt.

Das kleine Fünkchen Hoffnung das wir hatten, verdanken wir Peter Fischer, den wir bei Eintrachtfans TV als Studiogast hatten.

Der Peter hatte seine entscheidende Rolle zum Pokalsieg eigentlich vor dem Schalke-Spiel, dem Halbfinale. Denn sein Motivationsvideo lief im Mannschaftsbus, wo alle eigentlich schon am Tiefpunkt waren. Das war der emotionale Kick, den wir gebraucht haben, um ins Finale zu kommen. Ich glaube, dass es auf absehbare Zeit keine Mannschaft aus dem Mittelfeld mehr schafft, das zu erreichen, was wir erreicht haben, denn Du brauchst diesen Spirit, die Härte, den Trainer, der dem Ziel alles unterordnet und den Präsidenten, der spürt, wann er als Motivator eingreifen muss – und zeigt mir einen Präsidenten in der Liga, der das noch kann.

 

Kommen wir doch noch mal zu der 50+1-Geschichte. Das ist ja einiges passiert. Was ist z.B. aus dem „Team Marktwert“ geworden?

Diese Gruppe gibt es in dieser Zusammensetzung und mit dieser Bezeichnung gar nicht mehr. Es gibt vielmehr eine Gruppe aktiver Vereine, die daran interessiert sind, dass sich Strukturen der DFL verändern und damit mehr Wettbewerb in die Liga Einzug hält. Und sie wollen, dass nicht von oben herab oder durch Gerichte über den deutschen Fußball entschieden wird, sondern die Dinge selbst gestaltet werden. Diese Gruppe ist deutlich größer als das „Team Marktwert“.

 

Mit welchen Ansätzen soll das ermöglicht werden?

Vielleicht sollte man sich mal davon lösen, immer nur über 50+1 zu reden. Über Stimmrechtsmehrheiten und Kapitalmehrheiten, die darüber entscheiden, wie sich der Fußball entwickelt. Man sollte sich eher mit der Beschränkung des externen Kapitals beschäftigen.

Wir haben seit Menschengedenken 50+1 in der Bundesliga, und es gibt trotzdem zehn oder elf Vereine, die sich faktisch außerhalb dieser Regeln bewegen. Wenn dieses System so toll ist, wie kann es sein, dass so viele Vereine dieses System umgehen? Dazu gehört genau genommen auch Borussia Dortmund. Die haben 94,5% ihrer Kapitalmehrheit – im Unterschied zur Stimmrechtsmehrheit – an die Börse gebracht, und de facto gehören dem BVB nur noch 5,5%. Trotzdem haben die 100% der Entscheidungshoheit bei den Kernfragen. Das ist auch bei Hannover 96 und beim FC Augsburg so.

Die Debatte muss also nicht darüber geführt werden ob wir 50+1 haben, oder nicht, sondern darüber, wie viel externes Kapital darf in die Bundesliga eingeschossen werden, damit der Wettbewerb nicht noch weiter verzerrt wird.

Das soll durch die Begrenzung mit relativen Werten erreicht werden. Es gibt einige Ansätze der UEFA in Richtung financial fair play, die auch ziemlich klug gedacht sind. Zum Beispiel sollte die Brustwerbung realistisch bewertet werden, und nicht so, dass das Klubeigentümer, der auch gleichzeitig Hersteller von Autos ist, die Brust seines Klubs mit 25 Millionen bewertet und darüber Kapital in den Klub pumpt. So wird Geld ins System getrickst. Da geht der eine oder andere sehr trickreich vor.

Eine Idee könnte sein, Vereinen bis runter in die 4. Liga vorzugeben, nur 10% ihres jährlichen Umsatzes zusätzlich ins Sportbudget packen zu dürfen. Bei uns wären das bei 150 Mio. Umsatz, von denen 50 Mio. ins Spielerbudget gehen, etwa 15 Mio. mehr, so dass wir dann maximal ein Spielerbudget von 65 Millionen hätten. Das wäre zwar immer noch ein Eingriff in den Wettbewerb, aber mit 65 Millionen wird man nicht Deutscher Meister.  

Und wenn man das bis runter in die 4. Liga durchrechnet, dann könnten Vereine mit 2 Mio. Umsatz und mit 1 Mio. Lizenzspieleretat, nur 1,2 Mio. für den Kader aufwenden. Damit kannst Du keinen sicheren Aufstieg planen und schon gar nicht den Durchmarsch.

Wenn man diese Regel schon von Beginn an auf RB Leipzig angewendet hätte, wären die jetzt noch irgendwo in der 3. Liga. Damit hält man solche Konstrukte davon ab, sich irgendeine Plattform zu schaffen, ihr Produktmarketing zu betreiben und dann die Traditionsvereine Stück für Stück zu verdrängen. Selbst wenn sich ein Investor dann in der 2. Liga einkauft, reicht es vielleicht, eine Aufstiegschance zu haben und dann, um nicht gleich wieder abzusteigen. Der Weg in die Champions League, und das ist es ja, was für solche Klubs die Zielsetzung ist, ist damit weit.

 

Wo stehen diese Ideen?

Ich habe das Konzept schon mal in Grundzügen innerhalb der Eintracht-Gremien und im Fanbeirat vorgestellt, mit dem Hinweis, dass man sich von dem Gedanken der Kapital- und Stimmrechtsmehrheit lösen sollte. Man muss sich mehr mit der Frage auseinander setzen: Wie kommt das Geld ins System? Wie kann man das begrenzen? Hier wird aus meiner Sicht die Zukunft des deutschen Fußballs entschieden. Einige Klubs finden diese Überlegungen sehr spannend, allerdings fehlt es bei einigen an den Strukturen, das intern zu diskutieren. Es fehlt schlicht an einem vertrauensvollen Draht in die eigene Fanszene. Deshalb wollen einige das Thema besser gar nicht anrühren und verstecken sich lieber hinter der simplen Forderung „50+1 muss bleiben“. Hört sich gut an, löst aber keines unsere wettbewerbsverzerrenden Probleme der Liga. Eher im Gegenteil.

 

Wie würde so eine Kapitalbeschränkung im Wettbewerb mit England, Frankreich, Italien und Spanien funktionieren?

Es gibt einen Mythos, der von bestimmten Medien immer wieder nach geplappert wird: „Wenn wir den Wettbewerb gleich machen, verlieren wir europäisch die Kraft in der Spitze“.

Aber jeder Spitzensportler – auch außerhalb des Fußballs, und ich habe einige gefragt – bestätigt mir, dass wenn Du vor großen Wettkämpfen eine harte Saison hattest, auf Top-Niveau gefordert warst, Dein Leistungsvermögen optimal ist. In einer Saison hingegen, in der Du aber schon fünf oder mehr Spieltage vor Saisonende Deutscher Meister bist und in der Du nicht richtig gefordert wirst, bist Du eher in einer nicht optimalen Verfassung. Je härter und umkämpfter der Binnenwettbewerb ist, umso höher ist das Leistungsniveau bei Turnieren und internationalen Wettbewerben.

Und wahr ist doch auch etwas anderes: Es wird ja immer so getan, als hätten wir keine Top-Stars mehr, wenn wir kein Investorengeld mehr haben. Das ganze Geld geht doch 1:1 in Spielergehälter und an Spielerberater. Wenn die Engländer – egal nach welchem System – die Top 1.000 Spieler bekommen, können trotzdem nur 20 pro Kader eingesetzt werden. Man müsste also da ansetzen, dass wir die Kadergrößen der Clubs weltweit limitieren. Dann würden sich auch die Personalkosten senken. Und warum sind die so hoch? Weil die Top-Klubs teilweise 50 bis 80 Spieler unter Vertrag haben und damit das Gehaltsniveau für alle anderen radikal nach oben treiben.

Ich glaube, es ist ein Trugschluss zu glauben, dass mehr Geld unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Grundvoraussetzung ist, dass man die Kader quantitativ beschränkt.

Wir müssen aufpassen, dass das System ausgeglichen bleibt. Und das ist vorrangig der nationale Wettbewerb. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit ist wichtig, aber wenn der nationale Wettbewerb vor die Hunde geht, hilft mir der internationale auch nicht mehr.

Zum Glück ist es diese Saison anscheinend anders, aber die Bundesliga hat international in den letzten Jahren durch den Dauermeister FC Bayern an Attraktivität verloren. Das ist nicht gesund.

 

Umso besser, dass wir und auch Dortmund jetzt auch international Schlagzeilen machen.

Richtig!

 

Deutschland hat ja den Zuschlag für die Europameisterschaft 2024 bekommen. Bringt das auch für unsere Stadionausbaupläne einen Schub, da wir jetzt ganz anders argumentieren können? Du hattest ja mal 2020 für den Spatenstich zum Umbau ist Spiel gebracht. Wie ist denn da der aktuelle Stand der Dinge?

Tatsache ist ja, dass wir der Stadt unsere Vorstellungen für den Ausbau und das Betriebsmodell unterbreitet haben. Wir wären bereit, in dieses Stadion zu investieren. Der Gesamtinvestitionsbedarf für den Umbau des Stadions liegt bei ca. 60 Mio Euro.

Der Betonausbau sieht eine Sitzplatzerweiterung auf knapp 54.000 vor, die im Ligaspielbetrieb durch den Umbau zu Stehplätzen nachhaltig zu einer Erweiterung der Kapazität auf ca. 60.000 bis 61.000 Plätzen führen würde.

Genehmigungsrechtlich wäre das unkritisch, sagt man uns, da das alte Waldstadion diese Kapazität auch schon hatte. Dazu kommt die Investition in moderne Technik vom Zugangssystem über die Bezahltechnik, über die Sicherheitstechnik, über den Videowürfel, über digitale Banden und Logentechnik bis hin zum WLAN. Alles Dinge die wir nicht haben, die man aber auch für eine Euro 2024 braucht. Wir haben der Stadt ein Konzept für eine langfristige, nachhaltige Nutzung vorgelegt, das auch dazu geeignet ist, die Euro 2024 in Frankfurt auf Top-Niveau stattfinden zu lassen, dazu würden wir den Konzertsommer organisieren und als Generalmieter den Gesamtbetrieb betreuen. Das haben wir der Stadt alles präsentiert und wie aus dem Römer zu hören ist und in der FAZ auch schon berichtet worden ist, kann man sich mit dem Modell auch gut anfreunden. Es wird also alsbald schon um die finanziellen Rahmenbedingungen gehen. Das wird sicherlich auch kein leichtes Unterfangen.

 

Hängt das auch mit den konkreten Ausbauplänen, d.h. dem Stehplatzkonzept zusammen.

Nicht primär, allerdings gibt es auf Seiten der Stadt den einen oder anderen, dem es lieber wäre, wir würden in mehr Sitzplätze investieren. Wir halten das aber nicht für zukunftsweisend. Wir schon öfter betont haben, geht es uns darum jungen Menschen, der nächsten Generation Eintracht-Fans live im Stadion zu werden. So sind wir doch alle damals zum Fußball, zur Eintracht gekommen. Für 3 Mark im Stehplatzbereich. Wenn wir diese Möglichkeit nicht auf heutige Verhältnisse übertragen, dann besteht die Gefahr, dass wir alle im Stadion immer älter werden, denn welcher Dauerkartenbesitzer wird sich jemals wieder von seiner Karte trennen? Keiner. Und deshalb müssen wir Angebote für junge Menschen und sozial Schwächere schaffen, sonst geht uns der Nachwuchs verloren.

 

Stimmt. Wir haben wirklich ein Nachwuchsproblem. Bezahlbare Karten werden bei uns ja quasi weiter vererbt. Wenn man mal vergleicht wie die Szenen bei uns und z.B. in Leipzig aussehen – da sind wir ja fast schon Opas.

Und wir sind noch ein Club, der ein gutes Standing bei jungen Leuten hat. Das liegt auch an der Attraktivität der aktiven Fanszene.

 

Man darf ja auch nicht vergessen, dass die Ultras auch gesellschaftlich Verantwortung übernehmen. Sowohl innerhalb ihrer Gruppe, als auch mit Aktionen, bei denen z.B. für Obdachlose gesammelt wird.

Ich finde, dass unsere gesamte aktive Fanszene eine hohe soziale Verantwortung übernimmt. Die Debatte bewegt sich ja bezüglich der Ultras immer in vielen Stereotypen. Auf der einen Seite die bunten Choreographien, auf der anderen Seite die „böse“ Pyrotechnik. Tatsächlich findet vieles im Kleinen und Differenzierten statt, in inneren sozialen Strukturen, auf verschiedenen Ebenen. Ich habe gelernt, mich hier nicht von Vordergründigem leiten zu lassen, sondern ich akzeptiere die Komplexität. Fakt ist: Eintracht Frankfurt wäre ohne diese Gruppen nicht das, was es heute ist. Im persönlichen Umgang zählt für mich die Verbindlichkeit des gesprochenen Wortes. Ich sehe hier in alle relevanten Gruppen, denen man trotz teilweise unterschiedlicher Interessenlagen vertrauen kann.  

 

Wir wollen nochmal einen Punkt vom Anfang aufgreifen. Du hast gesagt, dass die Eintracht bei Partnern uns Sponsoren sehr attraktiv geworden ist, die aber auch ihren Anteil an der erfolgreichen Eintracht haben wollen. Ist das auch ein Grund, dass Ihr jetzt in die Eigenvermarktung geht? 

Das ist sicher ein Grund. Wenn wir in der Eigenvermarktung sind, haben wir die Gestaltung der Marke Eintracht Frankfurt und auch die Präsentation komplett selbst in der Hand. Hauptsächlich geht es uns aber um die wirtschaftlichen Verhältnisse. Der exklusive Vermarktungsvertrag mit Lagardere Sports (früher: Sportfive) war am Anfang wichtig für die Eintracht, weil damit Türen aufgegangen sind, die in unserer Vermarktungswelt bislang immer verschlossen waren und weil es damit ging, ein Stadion-Inventar in der neuen Commerzbankarena zu vermarkten, das aus der alten Personalstruktur der Eintracht nie und nimmer hätte verwertet werden können. Über die Jahre jedoch wurden wir immer erfolgreicher, schlauer und besser. Die Eintracht hat Stück für Stück Kompetenz aufgebaut und wurde auch immer erfolgreicher. Damit war der exklusive Vertrag irgendwann keine Chance mehr auf Wachstum, sondern ein Risiko auf dem Weg der Weiterentwicklung, und deswegen haben wir jetzt die Gelegenheit genutzt, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.  

 

Eigenvermarktung, Generalmieter des Stadions und die Eintracht als Vorreiter der Digitalisierung. Das scheint uns große Chancen zu eröffnen.  

Das wäre ein eigenes Interview-Thema. Aber ich will es knapp machen: Was unterscheidet uns bei Eintracht Frankfurt neben vielen kulturellen Themen von anderen Vereinen in der Bundesliga: Wir wollen, dass die Mitglieder entscheiden, welchen Weg die Eintracht geht, und wir müssen deshalb wirtschaftlich unabhängig bleiben. Wenn wir die eigene Stärke verlieren, dann geht es mit dem Klub bergab. Das ist ganz sicher. Da haben wir bereits unsere Erfahrungen mit gemacht, daraus muss jeder gelernt haben. Wenn man sich nun überlegt, wie man seine eigene Stärke ökonomisch weiter ausbaut, dann kommt man überhaupt nicht an den Punkten Eigenvermarktung und Stadionbetrieb vorbei. Und beide Elemente sind über die digitale Vernetzung eng miteinander verwoben. Wenn wir stark sein wollen, aber nicht in die eigene digitalen Strukturen und Geschäftsmodelle investieren, dann werden uns andere diese Modelle kraft ihrer Marktmacht aufoktroyieren. Das werden dann beispielsweise amerikanische oder chinesische Großkonzerne sein, die Eintracht Frankfurt als Verkaufs- oder Abspielkanal für ihre Geschäftsmodelle benutzen werden, inklusive einer uneingeschränkten Ausbeutung der Daten unserer Fans und Partner. Es muss aber umgekehrt sein: Wir müssen die Plattform sein, wir müssen unsere Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Eintracht Frankfurt vorgeben, wir müssen die Daten unserer Fans und Partner sichern und die großen Giganten dort nutzen, wo es unseren Interessen dient. Manch einer sagt, das sei ein Kampf, den man nicht gewinnen könne, weil die großen Multis schon die Claims alle abgesteckt haben. Mag ja sein, aber dann wollen wir jedenfalls unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen und uns nicht auf den Rücken legen, wie ein Käfer, und den Kampf schon aufgegeben haben. Und deshalb wollen wir eine eigene Eintracht-Plattform aufbauen.  

 

Kommen wir zum Schluss mal zum Thema DFB. Du befürwortest ja z.B. die DFB Akademie?

Ja, das wird viele internationale Gäste nach Frankfurt bringen. Und die werden sicher auch zu uns ins Stadion kommen. Auf diese Weise bekommen wir eine noch stärkere internationale Relevanz. Wir sehen das uneingeschränkt positiv.

 

Und wie ist das Verhältnis zum DFB selbst – gerade nach den im Spiegel veröffentlichten E-Mails?

Das war in der Tat befremdlich. Da sind ja massive Vorbehalte gegen Eintracht Frankfurt hoch gekommen. Gegen unsere Fußball- und Fankultur, aber auch gegen uns im Vorstand. Ich glaube, dass ich für Eintracht Frankfurt als amtierender Pokalsieger sagen darf, dass sich solche Aussagen über ein anerkanntes Mitglied des DFB Eintracht Frankfurt einfach nicht gehören. Auch nicht nach den Ereignissen in und um das Montagsspiel. Richtig ist, dass in dieser Zeit, also im Frühjahr dieses Jahres die Beziehungen zum DFB auf der Spitzenebene belastet waren. Nach dem Pokalsieg hat sich normalisiert. Jetzt ist es okay. Es gibt aber nach wie vor vieles, das wir in Fragen der Fußball- und Fankultur ganz anders sehen als die Spitze des DFB.

Das beginnt mit dem sogenannten und jetzt gescheiterten Dialog mit den Fanszenen Deutschlands und führt zur eher bescheidenen Aufarbeitung des schlechten Verhältnisses der Nationalmannschaft zur Fanbasis. Immer nur Alibi und Kosmetik wird nicht weiter führen. Es wird Enttäuschungen und Entfremdungen eher vergrößern und neue Probleme schaffen.

Der DFB will ja einen Wandel vollziehen. Es muss ein neues Bewusstsein dafür her, wer den Fußball trägt. Damit meine ich den Leistungsfußball oberhalb der 4. Liga. Das sind nun einmal die Fans. Es geht also nicht nur darum, Fußball zu organisieren, sondern darum, Fußball und Fankultur zu leben. In einer Einheit. Für diese Sichtweise werde ich gerne mal belächelt. Aber nach der WM sind die Lächler weniger geworden und durch den erfolgreichen Weg der Eintracht in den letzten zwei Jahren auch. Wir haben es bei Eintracht Frankfurt geschafft, kommerziellen Fußball und Fankultur nicht als Gegensatz zu sehen. Es ist ein schmaler Grat, und wir werden wachsam bleiben müssen, dass uns da nichts verrutscht, aber wir haben das ziemlich gut geschafft. Bei uns kommen Initiativen wie „United Colors of Frankfurt“ oder auch die Choreos von der Basis und werden nicht von oben initiiert. Wenn es uns gelingt, diese Klammer zu erhalten, dann wird die Eintracht auf Dauer einen guten, gesunden und erfolgreichen Weg nehmen.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

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