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Ergebnisses aus dem Fgv-Jahrespoll 2012, Teil 3: Spaß und Ernst

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Im dritten Ergebnis-Teil haben wir auch auf dem Spaß-Faktor der UmfrageteilnehmerInnen gesetzt. Wir haben Satzanfänge vorgegeben, die es zu ergänzen galt. Aber auch ernstgemeinte Sätze waren zu beantworten. Hier nun eine Auswahl der Antworten:

Wer erinnert sich nicht an den Ex-Spieler Rolf-Christel Guié-Mien? Bevor er die Eintracht auf der Suche nach höheren Verdienstmöglichkeiten in Richtung Freiburg verließ machte sein Vertrag mit der Eintracht von sich reden. Dort stand ungewöhnlicher Weise drinnen, dass seine Frau einen Kochkurs bezahlt bekommen würde. Warum denn nicht, schließlich kann jeder Beteiligte solche Vorteile in Verträge hinein verhandeln, die ihm wichtig sind. Zumindest die Eintracht braucht in diesem Fall nicht belächelt zu werden. Ein Schmunzeln konnte man aber trotzdem dafür übrig haben. Und so entstand die Idee zu folgender Frage, bei der wir auf fantasievolle Spaßkreationen gehofft haben:

Als ungewöhnlichste Eintracht-Vertragsklausel mit einem Spieler wird bekannt, dass ...

· ... er jeden Tag einen Handkäss essen und 3x 0,33 Gerippte Stöffscher trinken muss. (Rainer Maria Kalitzky, Offenbach)

· ... er sich einen Adler auf die Brust Tätowieren lassen muss (Oliver Lotz, Hanau)

· ... er nur in Eintracht-Bettwäsche schlafen soll. (Michael Leichtfuß, Selters)

· ... er einmal pro Saison an einem Frauenfantreffen teilnimmt. (Anja Graf, Groß-Gerau)

· ... es keine Diskriminierung gibt, wenn man sich für pinke Schlappen zum Kicken entscheidet. (Daniel Wojtyschak, Grimma)

· ... er nur so lange für die Eintracht spielt, solange immer ein mindestens halbvolles Glas Nutella auf seinem Frühstückstisch steht. (Jörg Geisler, Tolvsrød/Norwegen)

· ... er erst wieder gehen kann, wenn er mit der Eintracht Meister ist. (Martin Waider, Hünfeld)

· ... jeder neue Spieler den Polizeichor auswendig lernen muss (Michael Grümalla, Hochheim)

· ... alle Spieler eine Ausstiegsklausel haben, sollte Lothar Matthäus als neuer Trainer vorgestellt (Simon Krebs, Klein-Umstadt)

Die vorherigen Antworten hatten größtenteils mit der Identifikation mit der Eintracht bzw. der Region zu tun. Als fast schon "klassische" Frage haben wir auch diesmal wieder gefragt:

Als das lustigste Fanbanner wird 2013 folgender Text zu lesen sein: ...

· Danke für die Mietsenkung! (Daniel Geyer, Frankfurt)

· EinBILDung ist auch eine BILDung (Tom Kleinert, Waldems)

· Es gibt kaa Stadt uff de weide Welt, die mir so wie mein Frankfort gefällt. Drum geht es mir net in de Kopp ennei: Wie kann nur der DfB in Frankfort sei... (Frank Fink, Frankfurt)

· RODE: Du bist noch JUNG sei kein OCHS! (Manuel Fritz, Wiesbaden)

· Fahrradtour zum Auswärtsspiel in Amsterdam. Treffpunkt: Mittwoch, 8 Uhr, Wintersporthalle. UF97. (Christian Lütje, Lorsch)

· Wir ham die Bayern vor uns her getrieben. (Michael Becker, Frankfurt)

· Wir havve Ebbelwoi unn ihr nett (gg die Bayern) (Jörg Geisler, Tolvsrød/Norwegen)

· Wir holen uns jetzt alle Premiere! (Christian Starker, Alzenau)

· Hey, hier kommt Alex (beim Spiel SGE -F95 6:0, drei Tore durch Alex Meier) (Rainer Kleemann, Berlin)

Die Frage nach ungewöhnlichen Eintracht-Schlagzeilen haben wir uns diesmal gespart, vielleicht hätten die Leser sonst solch eine präsentiert, wie wir sie auf unserer Fotomontage auf der folgenden Seite zeigen. Doch vielleicht ist diese Schlagzeile auch gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man vernachlässigt, dass sich die Funktion ändern könnte… Zu8mindest wird Oka Nikolov schon jetzt nachgetraut, wie wir gleich feststellen werden.

Die mittlerweile 114-jährige Geschichte der Eintracht brachte viele Spieler hervor, denen man nachtrauern könnte. Ob wegen der hohen Torausbeute wie bei dem Rekordtorjäger Karl Ehmer oder Anthony Yeboah, der gerade im Eintracht-Museum zu Gast war, oder alleine aufgrund der Sympathie beispielsweise Jan Åge Fjørtoft und Ansgar Brinkmann, um mal Beispiele der jüngeren Generationen zu nennen. Natürlich kann es auch aktuellere Fälle geben, auf die in solchen Umfragen dann meist Bezug genommen wird:

Ich trauere dem Spieler ... nach, weil ...

· Caio, weil er ein großes Talent ist, der leider nicht zum Zug kam. (Maria Nunes, Wiesbaden)

· Schur, Bindewald... beide gute Charaktere; wechselnden Spielern trauere ich nicht nach. (Ingo Koridaß, Maintal)

· Christoph Spycher, der hebt den durchschnittlichen IQ der Mannschaft gewaltig. (Jürgen Perlich, Whangarei/Neuseeland)

· Ansgar Brinkmann, weil er ein wirklicher Typ ist! (Pascal Klodwig, Bad Soden)

· Idrissou, weil Occean die Erwartungen nicht erfüllt. (Michael Leichtfuß, Selters)

· Bruno Pezzey, weil er so früh verstorben ist. (Oliver Stekovits, Frankfurt)

· Tony Yeboah, weil er einfach eine Tormaschine war und mir guten Grund zum Träumen gegeben hat! (Jan Schütz, Rodgau)

· Sebastian Rode hoffentlich nicht nach, weil er verlängern wird. (Florian Preußner, Hildesheim)

· "Don Alfredo", weil er verstorben ist. (Fabian Ernst, Lichtenfels)

· Uwe Bein, weil seit er weg ist keiner mehr einen so geilen Pass aus dem Fußgelenk gespielt hat. (Jörg Geisler, Tolvsrød/Norwegen)

· Ioannis Amanatidis, weil er ein Typ war. Aber es war gut dass der Schlussstrich gezogen wurde. (Marcel Schneider, Flörsheim)

· Jay Jay Okocha nach, weil mit ihm auch der Fußball 2000 verloren ging. (Frank Schmitt, Burgsinn)

· Naohiro Takahara, weil er so lustig zu seinem Fanlied tanzen könnte. (Sascha Fischer, Frankfurt)

· Jones, weil er der Einzige ist, der nach seinem Weggang von uns irgendwio noch was gerissen hat! (Clemens Naumann, Frankfurt)

· Du Ri Cha, weil es ein Hammer-Typ war. (Niklas Reitzmann, Frankfurt)

· Maik Franz, weil er einer der letzten Millionäre beim Fußball ist, der bis zum letzten Moment um jeden Punkt gekämpft hat, obwohl er dadurch ein schlechtes Ansehen in der Öffentlichkeit hatte. (Johannes Wenzel, Rodenbach)

· Jan Åge Fjørtoft nach, weil er einer der ehrlichsten und humorvollsten Spieler war die die SGE je hatte. (Marcel Buchwald, Osnabrück)

· Fred Schaub, weil der Tod ist und das wichtigste Tor meines Lebens geschossen hat. (Martin Debener, Kempen)

· Brinkmann, weil er nicht so weichgewaschen wie viele heutige Profis ist. (Dominik Weil, Hofheim)

· Oka Nikolov, weil dann ein Stück aktuelle Geschichte den Verein verlässt. (Detlef Biermann, Spenge)

· Jürgen Grabowski, weil einfach genial... (Kai Brinkmann, Köln)

· Alfred Pfaff nach, weil er ein super Mensch war (Valentin Göttmann, Herxheim)

· Dirk Heinen, ein absolut sympathischer Spieler, der die Eintracht mitentscheiden zum Klassenerhalt 2000 geführt hatte! (Tobias Groß, Frankfurt)

· Bernd Schneider, weil er eine der größten Entdeckungen der SGE war. (Stephan Ramge, Lautertal)

Da schwingt mancher Wehmut mit... Interessant am Rande: Sehr häufig wurde Mo Idrissou genannt. Hätten wir einen Stürmer, der ausreichend Tore erzielt hätte, wäre dies sicherlich nicht so gewesen. Thomas Schuster (Usingen) denkt ähnlich, schreibt aber eher grundsätzlicher Natur: "Ich trauere keinen Spielern nach, nur Spielertypen. Dazu ist mir das Geschäft zu wechselhaft. Im Moment trauere ich vor allem sicheren Innenverteidigern und eiskalten Stürmern nach. Vor allem Letzteren."

Bei der nachfolgenden Frage listen wir eine große Auswahl der Antworten einfach direkt hintereinander auf - eine Antwort heben wir aus gutem Grund schon hier hervor, sie gab es nämlich am häufigsten: Den rosa Fanschal. Und die Frage dazu war natürlich:

Der überflüssigste Fußball-Fanartikel, von dem ich je erfahren habe, ist ...

Wurst, Zippo Handwärmer, Gurtpolster, der Eierschalensollbruchstellenverursacher, Sarg, Badeente, Lollipop, Pariser, Aschenbecher, Hundenapf, Badelatschen, Duschgel und Bodylotion (das Wellness-Set siehe Foto rechts oben), Toaster, i phone-Hülle, Klobrille, Waffeleisen, Fingercreeds, Waschbeckenstöpsel, Verschlusskappen für Autofelgen, Weihnachtskugeln für Weihnachtsbaum, Klopapier mit Vereinslogo, Schokoweihnachtsmann, Ventilkappen, Gartenzwerg, Vuvuzela, BVB-Milchreis, Autospiegelbezug, Fußmatten, Manschettenknöpfe, Vereins-Ohropax, FC Chelsea-Monopoly, Bademütze, Wackeldackel, Lippenbalsam, Dixi-Häuschen, Silvesterböller, Kaminholzanzünder, Schnuller, Kaffeetassen, FC Bayern-Senf der Marke Löwensenf, Nudeln, Fahrradklingel, Salami, "Zeug für den Hund", Tanga, Rasierwasser, FC Bayern-Plüschspielerfiguren, Klatschpappe, Parfüm - da ist ja einiges zusammen gekommen.

Redaktioneller Hinweis: Alle genannten Personen hatten sich mit der Abgabe ihrer Antwort damit einverstanden erklärt, dass sie an dieser Stelle genannt werden dürfen.

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