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30.1.: Tradition zum Anfassen: Der tödliche Pass - mit Uwe Bein als Gast

23.01.2014 um 00:08
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Gast: Uwe Bein

Der tödliche Pass

Zur ersten Veranstaltung „Tradition zum Anfassen“ im Jahr 2014 freuen wir uns auf einen ganz besonderen Gast: Uwe Bein, der bei der Eintracht von 1989 bis 1994 im Mittelfeld die Fäden in der Hand hielt, wird sich im Museum an seine Zeit bei der Eintracht erinnern.

Als wir unserer Zeit zehn Jahre voraus waren und den Fußball 2000 spielten, konnte man diesen Fußball 2000 vor allem an einer Person festmachen: Uwe Bein. 1989 wechselte er vom Hamburger Sportverein zur Eintracht und gleich in der ersten Saison erzielte er in 33 Spielen neun Treffer. Vor allem aber dirigierte er die Mannschaft und bediente die Stürmer immer wieder wunderschön, so dass mit Jörn Andersen am Ende der Saison ein Eintrachtler sogar die Torjägerkanone entgegen nehmen konnte. Nicht nur bei der Eintracht war Uwe Bein erfolgreich. Insgesamt 17 Mal trug er das Trikot der Nationalmannschaft, und als Deutschland am 8. Juli 1990 zum bislang letzten Mal Weltmeister wurde, reckte auch Uwe Bein den WM-Pokal in den Abendhimmel von Rom.

Wenn man sich an die Spielweise von Uwe Bein erinnert, kommen einem sofort seine präzisen Pässe in den Rücken der Abwehr in den Sinn. Die waren eine Augenweide und ganz Fußballdeutschland schwärmte von Uwe Beins „tödlichen Pässen“. Bis zu seinem Wechsel nach Japan absolvierte Bein 150 Bundesligaspiele für die Eintracht, in denen er 38 Tore erzielte. Und vielleicht hat die Eintracht ihren Spielmacher erst richtig zu würdigen gewusst, als dieser längst bei den Urawa Red Diamonds spielte. Denn nach dem Abgang von Bein ging es bei der Eintracht sportlich langsam bergab.

Im Gespräch mit unserem Moderator Axel „Beve“ Hoffmann wird sich Uwe Bein am 30. Januar 2014 noch einmal an seine Jahre bei der Eintracht, in der Nationalmannschaft und in Japan erinnern. Über seine erste Station als Profispieler sprechen wir nicht, auch nicht darüber, dass er während dieser Zeit sogar mal ein Tor gegen die Eintracht gemacht hat.

Start: Donnerstag, 30. Januar 2014, 19.30 Uhr im Eintracht Frankfurt Museum

Eintritt 5,00 Euro, erm. 3,50 Euro

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